Zensursula Debatte

am 25. Juni 2009 von Alex

Volker Pispers bringt die Debatte über der Sperrung von Internetseiten auf den Punkt:

http://www.wdr.de/radio/wdr2/westzeit/detail.phtml?id=493439

Zitat daraus:

“Das Stopp Schild kennen sie aus dem Straßenverkehr. Es heißt nicht “Durchfahrt Verboten” oder “Straße gesperrt”, es heißt man soll anhalten, sicherstellen das keiner kommt… und dann in Ruhe weiterfahren.”

Der Bildungsstreik

am 17. Juni 2009 von Alex

Der Bildungsstreik 2009 ist eine von überwiegend linken ASten und Schülervertretungen organisierte Veranstaltung, welche auf Missstände im Bildungssystem hinweisen will. Es ist unbestritten, dass es große Probleme im Bildungsbereich gibt. Hierauf sollte hingewiesen werden und sich konstruktive Verbesserung bemüht werden.

Die Motivation der am Bildungsstreik beteiligten Organisationen ist allerdings mit Vorsicht zu genießen. So haben ähnliche Veranstaltungen in der Vergangenheit gezeigt, dass die gegen das Bildungssystem gerichteten Proteste in wütende Kapitalismuskritik ausgeufert ist. So rufen die Veranstalter sogar bewusst dazu auf, z.B. Banken zu besetzen (siehe: http://www.bildungsstreik.net/bankuberfall/) oder Straßen zu blockieren.
Es befinden sich auf der Liste der Unterstützer mehrere linksextreme Antifa Gruppierungen wie die „Assoziation Marxistischer Studierender“, die „Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend“ und die trotzkistische Politsekte SAV (Sozialistische Alternative Voran). (siehe: http://www.bildungsstreik2009.de/category/aktionsideen/) Es ist davon auszugehen, dass diese Gruppen den Bildungsstreik nicht nur nutzen, um das Bildungssystem zu kritisieren, sondern auch um ihre verfassungsfeindlichen Ideen zu verbreiten.

Aber auch inhaltlich sind die Vorderrungen zu bedenken. So fordern die Organisatoren z.B. eine “öffentliche Finanzierung des Bildungssystems ohne Einflussnahme der Wirtschaft unter anderem auf Lehrinhalte, Studienstrukturen und Stellenvergabe”. Die Studenten sollten der deutschen Wirtschaft für ihr Engagement und Sponsoring der Universitäten dankbar sein. Erst durch dieses Input ist ein Praxis- und Berufsorientiertes  Lernen möglich.

Der Bildungsstreik 2009 richtet sich also nicht nur gegen das Bildungssystem sondern auch gegen das System als solches. Es ist wichtig auf Missstände im Bildungswesen hinzuweisen, aber bitte nicht mit Marx, Lenin, Randalen und Gewalt.